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ehem. Geheime Hof- u. Staatskanzlei  und Haus-, Hof- und Staatsarchiv (690.038) 
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Allgemeines und Historisches - Bundeskanzleramt
Die Grundsteinlegung für den Neubau erfolgte am 13. September 1717. Dieser Barockbau wurde in den Jahren 1717-1719 nach den Entwürfen von Johann Lucas von Hildebrandt errichtet. Das Bauwerk entstand eigentlich in drei verschiedenen Bauphasen, wobei beim Bauen jeweils verschiedene Materialien verwendet wurden. Das neue Gebäude erhält die Bezeichnung Staatskanzlei und wird im Jahre 1721 fertiggestellt.
Im Jahre 1809 zog Clemens Wenzel Lothar Fürst Metternich (1773-1859) in dieses Gebäude und ließ sein damals nach ihm benanntes Palais zur „Verbesserung der Wohnlichkeit“, da er eine bessere Belichtung und schönere Aussicht für das von ihm bewohnte Hauptgeschoss wünschte, umbauen.
Nach den blutigen Unruhen der Revolution von 1848 zog Fürst Felix Schwarzenberg (Ernennung zum Ministerpräsidenten am 21.11.1848) am Ballhausplatz ein. Von nun ab war "der Ballhausplatz" Zentralressort der Monarchie. Ab 1919 war das Gebäude Sitz des Bundespräsidenten und Außenministers. Seit 1922 auch des Bundeskanzlers. 

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Barockbau durch eine Bombe massiv beschädigt. In den Nachkriegsjahren wurden die Kriegsschäden behoben und die Räume des Bundeskanzlers durch Oswald Haerdtl und Robert Obsieger neugestaltet. Auf Grund der Kriegsschäden wurde der Amtssitz des Bundespräsidenten in den Leopoldinischen Trakt der Hofburg verlegt.

Seit 1945 befindet sich der Sitz des Bundeskanzlers und bis 2004 der Sitz des Außenministeriums in diesem Gebäude. 
Im Bundeskanzleramt befindet sich einer der berühmtesten Säle, nämlich der Kongresssaal, indem 1815 der Wiener Kongress stattfand. Heute werden dort die Statements vom Bundeskanzler und Vizekanzler abgehalten. Auch untergebracht ist hier der große Ministerratssitzungssaal, wo jeden Dienstag der Ministerrat abgehalten wird. 

Allgemeines und Historisches - Haus-, Hof- und Staatsarchiv
Das Haus-, Hof- und Staatsarchiv wurde 1749 auf Verfügung der Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) errichtet, um die für das Herrscherhaus und den österreichischen Staat wichtigen Staatsdokumente zentral in Wien zu erfassen und ständig in einem geheimen Hausarchiv zu verwahren. Das Archiv war seit 1762 im Erdgeschoss des Reichskanzleitraktes der Hofburg untergebracht und besaß dazu noch einige Außendepots. Das 19. Jahrhundert brachte ein enormes Anwachsen der Archivbestände mit sich und im Jahre 1897 konnte der neu ernannte Direktor des Archivs Gustav Winter mit Hilfe des Außenministers Agenor Goluchowski die entscheidenden Schritte für einen Neubau setzen.
Während der Jahre 1899-1902 wurde im Gebäudekomplex der Hof- und Staatskanzlei am Minoritenplatz 1, ein nach damaligen Vorstellungen hochmodernes und zweckentsprechendes Archivgebäude eingerichtet.
Es besteht derzeit aus mehr als 200 Archivkörpern mit rund 150.000 Archivalieneinheiten und dazu noch 70.000 Urkunden aus der Zeit von 816-1918. Ein weiter Bogen spannt sich von der ältesten Kaiserurkunde, ausgestellt von Ludwig dem Frommen für das Erzstift Salzburg am 5. Februar 816 in Aachen, bis zur beglaubigten Kopie des österreichischen Staatsvertrages, unterfertigt in Wien am 15. Mai 1955.



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Letzte Änderung am: 13.04.2017

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