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1010 Wien, Albertinaplatz 1,  ehem. Palais Tarouca (690.848)
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Allgemeines und Historisches
1745 errichtete Emanuel Teles Graf Sylva-Tarouca über der Augustinerbastei ein dreigeschoßiges trapezförmiges Palais. Leopold II. (1747-1792) schenkte Albert Herzog von Sachsen-Teschen und seiner Frau Marie Christine, einer Tochter von Maria Theresia, das Palais Tarouca und Teile des südlich angrenzenden Augustinerklosters. Der Herzog beauftragte im Jahr 1800 den Architekten Louis Montoyer mit der Umgestaltung (Modernisierung des Klostertraktes, Erweiterung des Palais), um die immer größer werdende Sammlung von Meisterzeichnungen und Druckgrafiken unterzubringen.

Nach dem Tod Albrechts im Jahr 1822 ging das Palais in den Besitz der Habsburger (Erzherzog Carl) über. Das Palais wurde hierauf von Joseph Kornhäusel vollkommen neu strukturiert und wurden die Räumlichkeiten im Stil des Klassizismus umgestaltet. Von 1864 bis 1868 wurde nach dem Abbruch der Festungsanlagen der verbliebene Rest der Bastei von Moritz von Löhr zur Albrechtsrampe samt Danubiusbrunnen umgestaltet. Später kam auf der Bastei das Reiterdenkmal Albrechts von Carl von Zumbusch hinzu.

Nach dem Zusammenbruch der Monarchie ging das Palais in den Besitz der Republik über. 1920 wurde die Sammlung mit dem Druckgrafikbestand der ehemals kaiserlichen Hofbibliothek vereint. 1921 erhielt sie den Namen „Graphische Sammlung Albertina“. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurden das Palais und die Bastei durch Bombentreffer schwer beschädigt. Im Zuge des Wiederaufbaus 1948-50 kam es zu massiven Eingriffen: Abriss der lang gestreckten Auffahrtsrampe, Bau einer Treppe, Verlegung des Haupteingangs von der Bastei an die Augustinerstraße und Abschlagung eines Großteils der Fassade.

Auf Grund der Sanierungsbedürftigkeit der Albertina musste der Ausstellungsbetrieb Mitte der 1990-er Jahre geschlossen werden. Die Albertina wurde um ein Studiengebäude, zwei Ausstellungshallen und einen Tiefspeicher erweitert. Die Albertina erhielt wieder ihre Fassade von 1822, der Eingang wurde wieder an die Stirnseite des Gebäudes verlegt, der Innenhof überdacht und die Prunkräume restauriert. Die Albertinarampe wurde mit einem von Hans Hollein entworfenen überdimensionalen Flugdach ausgestattet. Das Museum wurde 2003 wiedereröffnet.

Weitere Details über die Generalsanierung und Erweiterung der Albertina finden Sie im Folder unter Downloads.

Die Grafische Sammlung der Albertina beherbergt einzigartige und kostbare Kunstgegenstände nahezu aller Epochen und Kunstrichtungen. Hervorzuheben sind die Kunstwerke von Albrecht Dürer, Michelangelo Buonarotti, Leonardo da Vinci, Rembrandt van Rijn, Peter Paul Rubens, Edouard Manet, Paul Cézanne, Egon Schiele, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Pablo Picasso. (Quelle: Trenkler, Thomas: „Die Hofburg Wien“, Wien, 2004)

 

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  • laufende Instandhaltungen

Downloads
  Folder über die Generalsanierung und Erweiterung der Albertina (2003, PDF, 1.900 kB)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung am: 06.06.2016

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