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Historischer Übersichtsplan
Aquarell des Kaiserforums


Geschichte der Wiener Hofburg

Erste Residenz

Mit der Erhebung Österreichs zum Erzherzogtum im Jahre 1156 wurde Wien zur Residenzstadt. Von der Residenz der Babenberger, welche auf dem heutigen Platz „Am Hof“ angesiedelt war, sind heute leider keine Überreste mehr vorhanden. Nach dem Aussterben der Babenberger übernahm König Ottokar II. Přemysl von Böhmen (1230-1278) durch Heirat die Herrschaft in Wien und begann um 1275 mit der Errichtung einer Burganlage innerhalb der Stadtmauern Wiens. Diese Burganlage war mit vier Türmen rund um einen rechteckigen Hof ausgestattet, den man heute als Schweizerhof kennt. Im Kampf um die deutsche Königskrone wurde Ottokar bei der Schlacht bei Dürnkrut von Rudolf I. von Habsburg (1218-1291) geschlagen und beim Rückzug getötet.

Da die alte Residenz der Babenberger um 1276 abbrannte, bezog Rudolf vermutlich um 1279 die ehemalige Burg Ottokars. Die Nachkommen Rudolfs erweiterten die Burg nur geringfügig: Burgkapelle (urkundliche Erwähnung 1296), Augustinerkirche (Weihe 1349), Umbau der Kapelle (1423-1426). Auf Grund der Teilung der Ländereien der Habsburger verlor Wien an Bedeutung und fehlte es überdies an finanziellen Mitteln, die Burg weiter auszubauen.

Kaiserliche Residenz

Unter Friedrich III. (1415-1493) erlangten die Habsburger die Kaiserwürde und wurde Wien eine kaiserliche Residenz. Doch Friedrich und seine Nachfolger benutzten die Wiener Residenz nur selten und so kam es, dass die kaiserliche Residenz zeitweise verwaiste. Erst unter Ferdinand I. (1503-1564), wurde Wien wieder zur Hauptstadt des Erzherzogtums. Unter Ferdinand setzte eine große Bautätigkeit ein: Die drei bestehenden Trakte des Schweizerhofes wurden ausgebaut und aufgestockt. Die Wehrmauer im Nordwesten wurde als vierter Trakt mit dem Schweizertor (erbaut 1552 vermutlich von Pietro Ferrabosco) umgebaut. Im Südwesten wurde ein Trakt für Ferdinands Kinder (das sogenannte „Kinderstöckl“) angebaut. Die neu konstituierten Behörden Hofkammer und Hofkanzlei wurden in angrenzenden Gebäuden beim Burgplatz angesiedelt. Hinzu kamen noch eine Kunstkammer in der Burg, ein Spital, ein Gang von der Burg zur Augustinerkirche und ein neues Ballhaus.

Erste große Erweiterungen der Residenz

Im Bereich der „öden Kirche“ errichtete Ferdinand ab 1559 eine solitäre Residenz für seinen Sohn. Der Bau verzögerte sich jedoch und Maximilian II. (1527-1576) zog nach dem Tod seines Vaters 1564 in die alte Burg ein. Seine Residenz ließ er für seine spanischen Pferde in ein Hofstallgebäude (Stallburg) umwandeln und ab 1565 aufstocken.

Ferdinand I. entschied, seine Länder auf seine drei Söhne aufzuteilen, was zu einer Minderung Wiens als Residenzstadt führte. Überdies hielt sich Maximilian II., der neben Österreich ob und unter der Enns auch Böhmen und Ungarn zugesprochen bekam, gerne in Prag auf und verlegte auch die Residenz dorthin. 1575 beschloss er, einen Neubau gegenüber des Schweizerhofes für die Hofhaltung seines ältesten Sohnes Rudolf II. (1552-1612) zu errichten. Der 1577 im Stile der Spätrenaissance fertig gestellte und 1610 erweiterte Bau, der markant mit einem Türmchen mit „welscher Haube“ und einer astronomischen Uhr versehen wurde, wurde allerdings vom Statthalter des Kaisers (Erzherzog Ernst von Österreich) bewohnt. Der Name „Amalienburg“ stammt jedoch von Amalie von Braunschweig-Wolfenbüttel (Ehefrau Josephs I.), die 1711 hier ihren Witwensitz einrichtete.

Im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert wurden nur wenige Erweiterungen durchgeführt: Anbau eines eigenen Traktes im Nordosten der Burg für die Schatz- und Kunstkammer (1583-1585) sowie Errichtung eines Tanzsaales im Bereich der heutigen Redoutensäle (1629-1631).

Unter Leopold I. wurde der Tanzsaal von Ludovico Burnacini 1659/1660 in ein zu damaliger Zeit modernes Theater („Komödienhaus“) umgebaut. 1666 ließ Leopold I. im Bereich des heutigen Burggartens ein neues Opernhaus mit drei Rängen und einem Fassungsvermögen von 5.000 Personen errichten.

In den 1660-er Jahren wurde unter Leopold I. (1640-1705) zwischen der Amalienburg und dem Schweizerhof, dem sogenannten Leopoldinischen Trakt, ein nach den Plänen des Architekten Filiberto Lucchese lang gestreckter Flügelbau errichtet. Da jedoch kurz nach der Fertigstellung der Trakt ausbrannte, wurde dieser von Giovanni Pietro Tencala neu aufgebaut und aufgestockt. Von der Architektur her schließt dieser Trakt noch an die Spätrenaissance an. Die Verbindung mit der Amalienburg erfolgte dann unter Leopolds Sohn Joseph I. (1678-1711)

Nach Fertigstellung des Leopoldinischen Traktes wurde die sich im Südosten der Burg befindliche Reitschule erneuert, der Südturm der alten Burg geschliffen, die alte Sakristei der Burgkapelle durch einen Anbau ersetzt. Unter Karl VI. (1685-1740) wurde der Torbau zwischen Kohlmarkt und Burghof von Johann Lucas von Hildebrandt zu einer monumentalen Triumphpforte als repräsentatives Signum der kaiserlichen Macht umgestaltet. Dieser Bau existiert jedoch nicht mehr, sie musste dem Michaeltrakt weichen.

Barocke Neugestaltung der Hofburg

Im frühen 18. Jahrhundert setzte eine rege Bautätigkeit ein. Der Kaiser beauftragte Johann Bernhard Fischer von Erlach mit der Errichtung neuer Hofstallungen außerhalb der Stadtmauer sowie einer neuen Hofbibliothek.

Nach dem Tod Johann Bernhard Fischer von Erlach übernahm dessen Sohn Joseph Emanuel Fischer von Erlach die Bauleitung für die Hofstallungen und die Hofbibliothek. 1725 wurde die palastartige Front der Hofstallungen fertig gestellt. Da bereits während der Bauzeit festgestellt wurde, dass die Stallungen zu klein dimensioniert wurden, wurden die weiteren Trakte nicht mehr realisiert. Die mit Fresken von Daniel Gran und Kaiserstandbilder von Paul Strudel ausgestattete Hofbibliothek wurde 1737 fertig gestellt.

Gegenüber dem Leopoldinischen Trakt sollte eine neue Reichskanzlei errichtet werden. 1723 wurde Johann Lucas von Hildebrandt mit der Planung beauftragt. 1726 wurde jedoch die Bauaufsicht der Reichskanzlei entzogen und der Hofkanzlei und somit Joseph Emanuel Fischer von Erlach übertragen, der auch die daneben liegende Hofkammer und die Front zur Michaelerkirche entwarf. 1728 wurden die Hofkam-mer und die Fassade der beiden Gebäude fertig gestellt. Von Joseph Emanuel Fischer von Erlach wurde auch der Michaelertrakt, die Verbindung zwischen Winterreitschule und Reichskanzleitrakt geplant. Da jedoch das alte Burgtheater dem Bau im Wege stand, blieb dieser für einen Zeitraum von 150 Jahren halbfertig und wurde erst 1889-1893 von Ferdinand Kirschner fertig gestellt.

Unter Maria Theresia (1717-1780) wurde das am Michaelerplatz befindliche und nur noch als Reste bestehende Ballhaus als Hoftheater adaptiert. Neben dem Kaiserspital wurde dafür ein neues Ballhaus errichtet, das namens gebend für den Ballhausplatz war. In der weiteren Folge kam es immer wieder zu Umbauten und Adaptierungen: Umbau des Komödiensaales nach den Plänen von Jean Nicolas Jadot in zwei Ballsäle, dem kleinen und großen Redoutensaal (1744-1748). Die Umgestaltung der beiden Säle (ab 1760), Instandsetzung der Hofbibliothek und ab 1769 die Gestaltung des Josephsplatzes erfolgten unter Nicolas von Pacassi. Vollendet wurden diese Bauten vom Nachfolger Pacassis  Franz Anton Hillebrandt. Als Erweiterungsbau für die Hofbibliothek wurde im Südosten der Augustinertrakt errichtet.

Weitere bauliche Maßnahmen unter Maria Theresia: Einrichtung der Hofapotheke in die Stallburg, Übersiedlung der in der Stallburg untergebrachten Kunstsammlung in das Obere Belvedere, Schleifung der beiden restlichen Türme der alten Burg, die Errichtung zweier Treppenhäuser (die Botschafter- und die Säulenstiege).

Erweiterungen im 19. Jahrhundert und frühes 20. Jahrhundert

Franz II. (1768-1835) schenkte Albert Herzog von Sachsen-Teschen und seiner Frau Marie Christine (Tochter von Maria Theresia) das Palais Tarouca südlich des Augustinerklosters. Ab 1800 wurde dieses von Louis Montoyer umgestaltet und durch einen Flügelbau zur heutigen Albertina erweitert.

1804 rief Franz II. das erbliche Kaiserreich Österreich aus und war somit als Franz I. der erste österreichische Kaiser. Mit der von Napoleon Bonaparte herbeigeführten Abdankung des Kaisers 1806 endete das Heilige Römische Reich deutscher Nation.
1809 wurde ein Teil der alten Bastionen bei der Burg in Folge des Krieges mit Napoleon gesprengt und anschließend geschliffen. Zur heutigen Ringstraße hin wurden damals neue Vorwerke angelegt (die so genannte Hornwerkskurtine und die Escarpen). In den frühen 20-iger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden drei Gärten angelegt: der private kaiserliche Burggarten mit zwei von Louis von Remy geplanten Stahl/Glas-konstruierten Gewächshäusern, der Heldenplatz mit Alleen und der Volksgarten mit dem Theseustempel (Pietro Nobile). Zur gleichen Zeit entstand auch das neue, von Luigi Cagnola 1821 begonnene und 1824 von Pietro Nobile vollendete Äußere Burgtor.

1846 wurde im Inneren Burgplatz ein monumentales Denkmal für Franz I. errichtet. In den Wirren der Revolution 1848 wurde die Stallburg gestürmt und wurde am äußeren Burgplatz sowie dem Burgtor heftig gekämpft. Dabei brannte das Dach der Hofbibliothek. Die politischen Folgen der Revolution waren, die Abdankung von Kaiser Ferdinand I. (1793-1875), die Entlassung des gefürchteten Kanzlers Clemens Lothar Fürst Metternich und die Inthronisation von Ferdinands Neffen Franz Joseph.

In den ersten Regierungsjahren Kaiser Franz Josephs I. (1830-1916) wurden die Hofstallungen von Leopold Mayer umgestaltet und erweitert. Im Zuge der Stadterweiterung wurden die Stadtmauern geschliffen und es entstand anstelle der Wehranlagen Platz für einen prächtigen Boulevard, die Ringstraße. 1862 wurde die Idee eines Kaiserforums von Architekt Ludwig Förster geboren. Auf der Fläche zwischen der Hofburg und den Hofstallungen sollten Hofmuseen (Kunst- und Naturhistorisches Museum) entstehen.

Am äußeren Burgplatz (heutiger Heldenplatz) wurden in den 60-er Jahren des 19. Jahrhunderts die von Anton Dominik Fernkorn geschaffenen Reiterstandbilder von Erzherzog Karl (Sieger über Napoleon in der Schlacht von Aspern) und Prinz Eugen von Savoyen (Sieger über die Türken in mehreren Schlachten) aufgestellt.

Nach einem erfolglosen Architekturwettbewerb über die Gestaltung des Heldenplatzareals konnte 1869 Gottfried Semper gewonnen werden. Dadurch kam es zur unfreiwilligen und nicht friktionsfreien Zusammenarbeit mit Carl Freiherr von Hasenauer. Geplant war, eine zweiflügelige Anlage über die Ringstraße hinweg, mit den beiden flankierenden Zwillingsmuseen (Kunst- und Naturhistorisches Museum) und den alten Hofstallungen als Abschluss. 1871 wurde mit den Erdaushebungen für die Museen begonnen. 1889 wurde das Naturhistorische Museum eröffnet, 1891 das Kunsthistorische Museum.

Auf einem Aquarell aus dem Jahre 1873 von Rudolf Ritter von Alt (1812 - 1905) ist eine Gesamtansicht des
Kaiserforums dargestellt

1888 wurde das alte Hoftheater am Michaelerplatz abgerissen, da das neue K.K. Hofburgtheater (heutiges Burgtheater) von Gottfried Semper und Carl Freiherr von Hasenauer errichtet, fertig gestellt wurde. Die seit 150 Jahre bestehende Baustelle am Michaelerplatz konnte vollendet werden. Das Rondell erhielt eine Kuppel, der konkav geschwungene Michaelertrakt wurde von Ferdinand Kirschner finalisiert. Der einst von Lorenzo Mattielli geschaffene Statuenzyklus an der Fassade der Reichskanzlei wurde mit vier weiteren „Taten des Herkules“ seitlich der Durchfahrtsbögen fortgesetzt. 1893 hatte die Hofburg endlich seine prunkvolle Schaufassade.

1901 wurden die alten Gewächshäuser abgerissen und durch eine Orangerie mit Jugendstilelementen nach den Plänen von Friedrich Ohmann ersetzt (Fertigstellung 1910). 1907 wurde das Corps de Logis, das einen Abschluss der Neuen Burg bildet, vollendet. Da sich Kaiser Franz Joseph I. im angehenden 20. Jahrhundert nicht mehr für langwierige Bauprojekte interessierte und der Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich-Este (1863-1914) sich gegen die Errichtung eines Thronsaalbaus, jedoch für den Bau eines kleineren Festsaaltraktes aussprach, wurde die Umsetzung des zweiten Flügels fallengelassen. Nach der Ermordung von Franz Ferdinand von Österreich-Este in Sarajewo brach der Erste Weltkrieg aus. Franz Josephs I. starb 1916. Ein Großneffe Franz Josephs I., Karl I. (1887-1922) folgte auf den Thron, den er jedoch nur mehr zwei Jahre innehatte. Das Ende des Ersten Weltkrieges bedeutete auch das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie. Am 11. November 1918 wurde die Erste Republik ausgerufen. Da Karl zwar auf die Regierungsgeschäfte verzichtete, nicht aber auf den Thron, musste er mit seiner Familie ins Exil gehen.

Die Hofburg im 20. Jahrhundert

Die Innenausgestaltung des Festsaaltrakts und der Neuen Burg wurden trotz des Endes der Monarchie bis 1926 fortgesetzt. Durch das Ende der Monarchie verloren viele der Gebäude ihren Verwendungszweck. Weiterhin genutzt bzw. betrieben wurde die Hofreitschule. Die Hofstallungen wurden ab 1921 als Ausstellungsgelände der Wiener Messe („Messepalast“) genutzt. 1928 wurde im Corps de Logis das Museum für Völkerkunde, bis dahin Teil des Naturhistorischen Museums, eröffnet. 1935 kam die Waffensammlung (Hof-, Jagd- und Rüstkammer) des Kunsthistorischen Museums in die Neue Burg.

1933/1934 wurde das Äußere Burgtor von Rudolf Wondraček zum Heldendenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges umgestaltet. 1935 entstanden links und rechts vom Burgtor die Pylonenportale mit Adlerskulpturen von Wilhelm Frass. Im März 1938 erlangte der Heldenplatz sowie der Balkon der Neuen Burg traurige Berühmtheit, nachdem Adolf Hitler der jubelnden Menge am Heldenplatz den Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich verkündete. Die Nationalsozialisten planten eine Umgestaltung des Heldenplatzes zu einem gepflasterten Aufmarsch- und Zeremonienplatz. Die Pläne wurden nicht verwirklicht, da 1943 ein Löschteich am Heldenplatz ausgebaggert wurde und der Platz später landwirtschaftlich genutzt wurde. Im Messepalast wurden während der Zeit des Nationalsozialismus Propagandaveranstaltungen abgehalten.

Während des Kriegs wurde die Hofburg (Stallburg, Augustinerkirche, Albertina, das Amtsgebäude des Bundespräsidenten, das heutige Gebäude des Bundeskanzleramtes) durch Bombentreffer schwer beschädigt: Der erste Bundespräsident der Zweiten Republik, Dr. Karl Renner, verlegte 1946 die Präsidentschaftskanzlei in den Leopoldinischen Trakt (in die ehemaligen Wohnräume von Maria Theresia und Joseph II.).

In der Besatzungszeit war der Sitz der Interalliierten Kommission in der Neuen Burg untergebracht.

1946 wurden im Messepalast wieder erste Veranstaltungen abgehalten, und wurden im Haupthof des Messepalasts zwei große Hallen errichten. Im Zuge des Wiederaufbaus wurden die Kriegsschäden beseitigt und die Hofburg instand gesetzt, die Stallburg wieder aufgebaut. 1958 wurde im Festsaaltrakt das Kongresszentrum eingerichtet,
1962-1966 die moderne Bibliothek der Österreichischen Nationalbibliothek in der Neuen Burg untergebracht.

1989 tauchte erstmals der Begriff eines „MuseumsQuartiers“ auf. Das Museums-Quartier sollte zeitgenössische Kunst und Kultur beinhalten. Der überdimensionalle Entwurf von Laurids und Manfred Ortner wurde jedoch nach Widerstand einer Bürgerinitiative mehrfach redimensioniert. Die Realisierung erfolgte ein Jahrzehnt später.

1992 brannten die beiden Redoutensäle vollkommen aus. Bereits kurz nach dem Brand wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Der Dachstuhl wurde ausgebaut und der Kleine Redoutensaal konnte wiederhergestellt werden. Der Große Redoutensaal wurde hingegen renoviert und mit Gemälden von Josef Mikl ausgestaltet. 1997 konnten die beiden Säle wiedereröffnet werden.

Von 1997-2002 wurde das MuseumsQuartier (u.a. Kunsthalle Wien, Sammlung Leopold) umgebaut und die alte Bausubstanz saniert.

1999 wurde mit der Renovierung der Albertina begonnen. Das um ein Studiengebäude, zwei Ausstellungshallen und einen Tiefspeicher erweiterte Museum wurde 2003 wiedereröffnet. Die Albertinarampe wurde mit einem überdimensionalen Flugdach von Hans Hollein errichtet.

Im Jahr 2006 wurden im Bereich des Kesselhaushofes zusätzliche Räumlichkeiten für das Kongresszentrum geschaffen.

(Quelle: Trenkler, Thomas: „Die Hofburg Wien“, Wien, 2004)



Letzte Änderung am: 21.07.2017

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