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Allgemeines und Historisches 
Mitte des 18. Jahrhunderts erwarb Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen (1708-1765), Ehemann von Maria Theresia (1717-1780), eine für damalige Verhältnisse große naturwissenschaftliche und bedeutende Sammlung (darunter seltene Fossilien, Schnecken, Muscheln und Korallen sowie Mineralien und Edelsteinen). Etwa zur gleichen Zeit ließ er auch die erste wissenschaftliche Expedition unter Nicolaus Joseph Jacquin nach Übersee ausrüsten und kamen 1755 viele lebende Tiere und Pflanzen sowie insgesamt 67 Kisten voll Naturalien mit. Nach dem Tod des Kaisers wurde die Sammlung ins Staatseigentum übertragen, neu aufgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Unter Maria Theresia wurde die Sammlung (insbesondere Mineralien) erweitert.

Im Auftrag von Kaiser Franz II./I. (1768-1835) wurden die umfangreichen und teilweise sehr alten Jagdtrophäen der Habsburger als Tierkabinett der Sammlung angegliedert. 1807 kam ein eigenes Pflanzenkabinett hinzu. In der Folge rüsteten die Habsburger im 19. Jahrhundert mehrmals Expeditionen (u.a. Südamerika, Nordpolar) aus, die die Sammlung umfassend ergänzten. Auf Grund der mittlerweile riesigen Sammlung wurde der Bau eines eigenen Naturhistorischen Museum notwendig.

Nach den Plänen Gottfried Sempers und Carl Hasenauers wurde ein Kaiserforum mit zwei spiegelgleichen Museen (Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum) vorgesehen und wurde 1871 mit dem Bau des Naturhistorischen Museums begonnen. 1889 wurde das Naturhistorische Museum eröffnet.

Das Gebäude ist 170 Meter lang und 70 Meter breit und wird von einer Tambourkuppel gekrönt, die eine kolossale Bronzestatue des griechischen Sonnengottes Helios trägt. Die Fassade wurde mit allegorischen und mythologischen Darstellungen illustriert und mit 34 Statuen von Wissenschaftern ausgestattet. In der Kuppelhalle und im Stiegenhaus befinden sich ebenfalls zahlreiche Figuren und Bilder bzw. Darstellungen von Fundorten, urzeitlichen Landschaften und fernen Ländern.

1926 wurde die Ethnographische Abteilung auf Grund der Größe der Sammlung als eigene Sammlung (Museum für Völkerkunde) in das Corps de Logis der Neuen Burg übersiedelt. Abgesehen von der Errichtung eines Tiefspeichers (1990) und dem Dachausbau Mitte der 1990-er Jahre wurde das Museum kaum verändert.

Das Naturhistorische Museum besitzt heute mehr als 20 Millionen Objekte. Das bedeutendste Objekt ist die wohl die 25.000 Jahre alte Statuette „Venus von Willendorf“.


Nutzer
Naturhistorisches Museum
 

BHÖ-Betreuung
Bau   Abteilung 304 - Museen
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Telefon   Abteilung 103 - Nachrichtentechnik 


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  • laufende Instandhaltungen

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Folder Fassadensanierung (Folder, PDF, 1,1 MB, 2017)

Letzte Änderung am: 10.10.2017

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