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Allgemeines oder Historisches 
Im Jahr 1614 ließ Kaiser Matthias in der Wolfsau, eine noch unberührte Aulandschaft, ein Teil war damals kaiserliches Jagdgebiet, ein kleines Jagdschloss erbauen. Um 1650 kaufte Ferdinand III. (1608-1657) einen Auteil am Tabor hinzu und es entstand eine Gartenanlage in holländischem Stil und das Jagdschloss wurde erweitert. Leopold I. (1640-1705) erwarb um 1660 die angrenzenden Trautsonschen Gärten und ließ um 1677 das Trautsonsche Gartenpalais zu einem kleinen Schloss umbauen, welchem er den Namen „Kaiserliche Favorita“ verlieh. Später wurde das kaiserliche Lustschloss unter dem Namen „Alte Favorita“ besser bekannt, so wurde es auch im Grundbuch vermerkt. Im Jahre 1683 im Zuge der zweiten Wiener Türkenbelagerung wurde die gesamte Anlage zerstört. Im Jahre 1705 wurden unter Kaiser Joseph I. (1678-1711) die Gartenanlage und das Schloss wieder hergestellt. Im neugebauten Palais sind heute die Wiener Sängerknaben untergebracht und im damals neu errichteten Gartenhaus (ein Trakt des zerstörten Schlosses) ist heute der Firmensitz der Augarten-Porzellanmanufaktur, die zweitälteste Porzellanmanufaktur Europas. Wenige Jahre später unter Karl VI. (1685-1740) im Jahre 1712 wurde der Gartenarchitekt Jean Trehet beauftragt, der auch die Gartenanlagen des Schönbrunner Schlosses und des Belvederes gestaltete, eine neue Gartenanlage in einem französischen Stil anzulegen.
Diese Form der Anlage entspricht im Augarten bis heute.

Nach dem Tod von Kaiserin Eleonore (Mutter von Joseph I.) gelangte der Augarten wieder in Vergessenheit und wurde immer seltener vom kaiserlichen Hof besucht. Erst Joseph II. (1741-1790) nahm sich wieder um den verwaisten Augarten an und er hatte wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung und Gestaltung des Parks. Er ließ die Schlossruinen von der Zeit der Türkenbelagerung wieder restaurieren und im Garten neue Spazierwege und Alleen anlegen. Bis zu Josephs Regentschaft stand der k.k.Augarten nur dem Kaiserhaus und dem Adel zur Verfügung.
Er wurde als ältester Barockgarten Wiens erst von Kaiser Joseph II. 1775 für die Bevölkerung geöffnet.


Berühmt wurde der Augarten vor allem für seine Augartenkonzerte. Eine besondere Attraktion waren die „Morgenkonzerte“, je nach Jahreszeit um 7 oder 8 Uhr früh.
Unter seiner Regentschaft wurde der Augarten besonders aufgewertet:
Joseph II. wählte ihn selbst zu seinem Erholungs- und Aufenthaltsort, führte einen Teil seiner Amtsgeschäfte hier durch und es wurde bis in die letzte Zeit seiner Regentschaft Verschönerungen des Augartens vorgenommen.

Zur Zeit der französischen Invasion im Jahre 1805 blieb auch der Augarten nicht verschont. Das Palais wurde als Spital und von den Franzosen als Lazarett umgewandelt. Zur Zeit des Wiener Kongresses 1814/1815 erfreute sich der Augarten großer Beliebtheit. Kurz nach dem Wiener Kongress geriet er jedoch immer mehr in Vergessenheit.
Im März 1830 wurde der gesamte Augarten vom Hochwasser überflutet.
Von 1860-1870 fand die Regulierung des Donaustroms und somit die Abtrennung des Augartens von der Donau statt. Aus dem vormaligen Augebiet wurde damit eine Kulturlandschaft. Um die Jahrhundertwende verlor der Augarten aber fast völlig seine Funktion als Veranstaltungszentrum. Während des ersten Weltkrieges wurde das Schloss und Palais wieder zu einem Verwundetenspital umfunktioniert. In der Nachkriegszeit wurden Adelige aus Russland im Palais beherbergt und einige Organisationen dort untergebracht wie zum Beispiel die Zentrale der Kinderhilfsorganisation, das Jugendamt und ein Kindergarten der Stadt Wien. Während des zweiten Weltkrieges wurden zwei Flaktürme zur Abwehr von Luftangriffen errichtet. Durch die Bautätigkeit und die heftigen Kämpfe gegen Kriegsende erlitt der Augarten zahlreiche Zerstörungen.

Heute wird der Augarten mit einer Fläche von 52,2 ha als öffentlicher Park mit der ältesten barocken Gartenanlage Wiens mit seinen vielen Kultureinrichtungen geschätzt.


Flaktürme 

Nutzer
Bundesgärten Wien & Innsbruck
Porzellanmanufaktur - Augarten Wien
Wiener Sängerknaben

MuTh – Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Universität Wien
Atelier Augarten, Ambrosimuseum
Filmarchiv Austria

Kino unter Sternen
Bunkerei im Augarten

Pfarre Muttergottes
Haus Augarten, Seniorenheim
Lauder Chabad Campus
Bundesschulsportplatz Auwiese, Kinderspielplätze
Familienfreibad der Gemeinde Wien

Zentrale für Sportgeräteverleih und SportplatzWartung (ZSSW) - Nutzer der Sportplätze

BHÖ-Betreuung
Bau  Abteilung 405 - Regierungsgebäude
Haustechnik  
Abteilung 405 - Regierungsgebäude
Verwaltung   Abteilung 201 - Verwaltung

Aktuelle Bauvorhaben 

  • laufende Instandhaltungen

Downloads
Informationsfolder - Generalsanierung SAALGEBÄUDE AUGARTEN (PDF, 5 MB)
Artikel in der Zeitschrift planen bauen wohnen (Ausgabe 2013-03, ab Seite 29) über das MuTh – Der Konzertsaal
  der Wiener Sängerknaben
(PDF, 8 MB) - mit freundlicher Genehmigung des Verlages planen-bauen-wohnen gmbh,
  9042 Speicher, Sonder 6A, Schweiz

 
 
 

Letzte Änderung am: 23.06.2016

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