Burghauptmannschaft Österreich startet Fassadensanierung am Regierungsgebäude

Anfang Mai begann die Sanierung der Fassade eines der größten Amtsgebäude in Wien. Die Fassade des zwischen 1909 und 1913 errichteten Regierungsgebäudes am Stubenring wird in den kommenden Jahren umfassend saniert.

Bis 2024 investiert die Burghauptmannschaft Österreich rund 7,3 Millionen Euro in die Erhaltung des Regierungsgebäudes am Stubenring. In insgesamt vier einzelnen Bauabschnitten werden die durch starke Bewitterung und Rostsprengungen verursachten Schäden saniert.

„Das Regierungsgebäude stellt ein bedeutendes Denkmal für Österreich dar für dessen Erhaltung die Burghauptmannschaft Österreich Sorge trägt. Im Zuge der Sanierung werden Risse und Haarrisse in der Fassade gefestigt, Dehnungs- und Anschlussfugen erneuert sowie Ziergussteile ersetzt“, so Burghauptmann Reinhold Sahl.

Der Austausch von schadhaften Verblechungen sorgt zudem für einen langfristigen und nachhaltigen Schutz vor Wasserschäden. Nach Abschluss der Ausschreibungsphase, die Vergaben für Steinmetz-, Spengler-, Gerüst-, Baumeister- und Malerarbeiten beinhaltete, konnte Anfang Mai mit dem Einrüsten der Fassade begonnen werden.