Amalientrakt

Grüssl_Amalienburg

1010 Wien, Ballhausplatz 1 (690.005/005)

Allgemeines und Historisches
Nach  Abbrand des  sogenannten Cillihofs im Jahre 1525 ließ Kaiser Maximilian II. (1527-76) für seinen Sohn und späteren Kaiser Rudolf II. (1552-1612) im Jahre 1575 eine neue Residenz erbauen, die 1581 fertiggestellt wurde.
1710 wurde der Verbindungsflügel zum Leopoldinischen Trakt und wahrscheinlich auch der achteckige Uhrturm mit Monduhr errichtet (1842 kam eine Sonnenuhr dazu).

Der Name "Amalienburg" bzw. "Amalientrakt" stammt von Kaiserin Wilhelmine Amalie (Gemahlin Kaiser Josephs I.), der dieser Teil der Hofburg als Witwensitz diente.

Unter Maria Theresia (1717-1780) wurden die Räumlichkeiten renoviert und infolge unter anderen von Ihrer Tochter Maria Christine, Leopold II. (1747-1792), Kaiserin Elisabeth (1837-1898) und Kaiser Karl I. (1887-1922) bewohnt.

Die Appartements der Kaiserin Elisabeth sind heute Schauräume. Die restlichen Räumlichkeiten werden heute vom Bundeskanzleramt genutzt.


Die Schauräume werden von der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. betrieben, die auch eine eigene Homepage dafür eingerichtet hat:
               
Nutzer:
Bundeskanzleramt
Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.

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